Resilienz, Coaching und Enneagramm in Osnabrück22

Hier schreibt Monika Gruhl für Menschen, denen ein resilienter Lebensstil, spirituelle Fragen und persönliche Entwicklung am Herzen liegen.


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Resilienz und Religion

Monika Gruhl am 15.07.2014

Martina Seth hat einen Vortrag von Lothar Stempin auf dem Resilienzkongress zusammengefasst.

 Resilienz und Religion 
von Martina Seth (hat den gleichnamigen Vortrag von Lothar Stempin auf dem Resilienzkongress Mai 2014 in Bad Kissingen zusammengefasst)

Glaubenskraft: Der Fokus unserer Wahrnehmung kann verwandelt werden. 

Wenn ich auf einer Landstraße mit meinem Auto ins Schleudern gerate, dann versuche ich Gefahr von mir abzuwenden. Um das zu tun, muss ich die Gefahr erkennen. Steht nun ungünstiger Weise ein Baum am Straßenrand, dann fokussiert unser Gehirn auf dem Baum und dieser ist im vollen Bewusstsein unserer Aufmerksamkeit. Das was dann leider zu oft passiert, ist uns klar. Wir gelangen dort hin, worauf unser Gehirn fokussiert. Dieser Mechanismus funktioniert auch zur anderen Seite, denn wohin wir schauen, dahin kommen wir! So oder so!
Wenn Sie auf etwas blicken, was Sie möchten, was Sie glücklich macht …

... dann kommen Sie auch dort hin.
Denn „wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft“.
(Marie v. Ebner-Eschenbach).

Unsere Glaubenskraft ist eng an unseren Fokus gebunden. Hier einige Beispiele:
• Glauben Arzt und Patient an einen guten Verlauf?!
• I have a dream! Martin Luther King
• Long walk to freedom! Nelson Mandela
• Wer glaubt, der flieht nicht! Dietrich Bonhoeffer
Wir dürfen überzeugt sein, das wir mit unserer Glaubenskraft Zustände im Außen verändern können.
Das braucht Mut, Ehrlichkeit, Hoffnung und Zuversicht. Den resilienten Optimismus.
Wir dürfen uns überprüfen:
• Zeige ich mich cool, um Gefühle zu verleugnen?
• Zeige ich mich clever, um Kränkungen zu verleugnen?
• Zeige ich mich happy, um Einsamkeit zu verleugnen?

Wege der Heilung: Wie erhalte ich mich, wie werde ich lebensgesund?

1. Die Quelle der Kraft
Alles ist in uns aufgerollt. Wir haben im Herzen einen Platz uns selbst zu begegnen und uns selbst in der Welt zu erfahren. Wir können jede Begegnung nutzen, um Wachstum zuzulassen und sind bereit Antworten zu geben! Wir lernen unserem inneren Wissen zu vertrauen und dieses ohne Zögern in die Tat umzusetzen.

2. Sich begleiten lassen
Wir brauchen immer wieder „Seelenführer und Begleiter“ die uns helfen und unterstützen zu unserer inneren Quelle zu gelangen. Es gibt in unserer Welt vielfältige Auswahl und Angebote. Ihr Herz sagt Ihnen, was Ihnen wirklich gut tut. Wir müssen nur ab uns zu schweigen und unserem Herzen zu hören.

3. Schweigen
Es kann ein Gebet sein oder eine andere Form in die Stille zu kommen. In der Stille liegt für uns die Quelle der Kraft. Kleine Pausen, Meditationen, Spaziergänge. Der Weg in die Stille ist unsere Atmung. Mit ihrer Unterstützung können wir unsere Energie wecken und alte Muster loslassen.

4. Sich berühren lassen
Wir dürfen darauf achten offen zu bleiben und tiefe innere Berührungen zu suchen. Wir dürfen uns ergreifen und überraschen lassen.

5. Träumen
Träume sind Botschaften unserer intelligenten Seele. Wir sind gewohnt, unsere Entscheidungen mit dem Verstand zu treffen. Um herauszufinden, was uns gut tut unterstützt uns unsere Seele mit Botschaften. Zum Beispiel durch Träume. Wir können diese Botschaften zur Unterstützung nehmen, um unsere inneren Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche wahr zu nehmen. Wenn du alles, was dir begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansiehst, gewinnst du deine innere Stärke!“ (Milarepa 1052 - 1135)

Aus der Bezogenheit zu mir selbst komme ich in die Verbundenheit mit allem.


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