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Hier schreibt Monika Gruhl für Menschen, denen ein resilienter Lebensstil, spirituelle Fragen und persönliche Entwicklung am Herzen liegen.


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Lässt sich Optimismus trainieren?

Monika Gruhl am 16.04.2014

Was glauben Sie? Sehen Sie eher die Wolken oder die Sonne dahinter?

Was glauben Sie? Sehen Sie eher die Wolken oder die Sonne dahinter?

Gehören Sie zu den Menschen, denen es leicht fällt positiv zu denken? Oder ertappen Sie sich häufiger dabei, dass Sie negative Gedanken hegen und davon ausgehen, dass in der Regel die schlechtere der Möglichkeiten eintritt?

Eine optimistische Grundhaltung gehört zu den Komponenten, aus denen innere Stärke erwächst. Menschen, denen Optimismus nicht in die Wiege gelegt ist, neigen besonders unter Stress und Anforderungen dazu, pessimistisch in die Welt zu schauen. Sie sehen dann bei sich selbst und bei anderen eher die Mängel und Unzulänglichkeiten als die Talente und die guten Seiten. Sie gehen eher davon aus, dass ihre Pläne durchkreuzt werden und erwarten von vorne herein, dass Dinge nicht gut ausgehen.

Von ihrer Umgebung hören sie dann oft, sie sollten „einfach“ die Dinge mal lockerer sehen und mit einer positiven Einstellung an die Arbeit gehen. Aber „einfach“ erscheint ihnen das gar nicht, da ihre Denkgewohnheiten und automatisierten Erwartungen sie in die andere Richtung ziehen.

Dennoch: Man kann Optimismus trainieren. Es gelingt aber vielen Menschen eben nicht, „einfach" positiver zu denken, besonders wenn Sie sich unter Druck fühlen. Erfolg versprechender ist es sich kleine Inseln von Optimismus zu schaffen statt alles positiver sehen zu wollen.

Wenn Sie merken, dass Sie einen anstrengenden Tag haben, fragen Sie sich:
• Wie kann ich mir heute kleine Pausen verschaffen?
• Was ist trotz Stress und Anspannung gut?
• Welche Erholung gönne ich mir, bevor ich nach der Arbeit Hausarbeiten erledige?

Unter Stress haben wir einen Tunnelblick und glauben alles tun zu müssen. Erst in einer entspannteren Verfassung sind wir in der Lage zu erkennen, dass wir die Wahl haben:
• Was will ich heute erledigen?
• Was hat noch Zeit?
• Was braucht vielleicht gar nicht gemacht zu werden?

Und bei den Tätigkeiten, für die ich mich dann entscheide:
• Wie kann ich sie mir erleichtern?
• Wie kann ich sie mir verschönen?
• Wer kann mich dabei unterstützen?
Je entspannter Sie sind, desto leichter stellt sich Optimismus ein.


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Kommentare

19.04.2014

Sonnenschein

Wunderbar geschrieben :-)

Dankeschön, Sonnenschein.